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Arbeitskreis queer*wohnen
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Über uns
Pressemitteilungen
Arbeitskreis QUEER*WOHNEN | Pressemitteilung (31.10.2025) | Wege aus der queeren Wohnungsnot ermöglichen: JETZT
LSBTIQ+ sind in Berlin weiterhin überproportional von Wohnungsnot betroffen.¹ Sie benötigen queer-sensible Angebote der Wohnungsnotfallhilfe und mehr Zugänge zu selbstbestimmtem Wohnen – sei es in selbstorganisierten Wohnprojekten oder zur Miete in queer-freundlichen...
Arbeitskreis QUEER*WOHNEN und Arbeitskreis WOHNUNGSNOT | Gemeinsame Pressemitteilung (20.11.2024) | Allianzen für queere Menschen in Wohnungsnot: JETZT!
LSBTIQ+¹ sind überproportional von Wohnungsnot betroffen. Der Winter steht vor der Tür. Doch noch immer fehlt es in Berlin an queer-sensiblen Notunterkünften und Kältehilfeangeboten! Der AK QUEER*WOHNEN und der AK Wohnungsnot fordern daher gemeinsam Allianzen für...
Mitglieder Berlin
Stand: Juni 2026
Mitgliedsorganisationen des AK QUEER*WOHNEN
- ASPIES e. V. (Tomi Blum)
- Berliner Obdachlosenhilfe e. V. (Anni)
- Berliner Stadtmission – Leitung Ambulante Hilfen (Antje Müller)
- Berliner STARThilfe e. V. (Christian Tiedemann)
- beta gGmbH (Arne Gröschel)
- BiBerlin e. V. | Fachstelle Bi+ (Dana Wetzel und Carolin Reiß)
- BIG e. V.
- BSD Nordwest (Robert Minnder)
- Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (Sarah Lotties)
- Caritas – Zentrale Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot Berlin (Caterina Gedatus)
- Creso / WIN (Wohn- und Integrationshilfe), Team Berlin Tempelhof/Schöneberg (Judith Carqué)
- CRESO / WIN (Wohn- und Integrationshilfen) Team Berlin Neukölln (Melanie Stöcker)
- DAB Die Akademie Berlin – Weiterbildung und Coaching für Arbeitssuchende (Torsten Schmidt)
- Drogennotdienst – Einrichtung: Frauenladen, Beratung für FLINTA (Franziska Reinhardt)
- Emanzipatorische Selbsthilfe (Jan Schrecker)
- Fair mieten – Fair wohnen – Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt (Susanna Raab, Lisa Selmar)
- Freie Hilfe e. V. (Anja Hampe)
- FSD-Stiftung: Stiftung zur Förderung sozialer Dienste Berlin (Elke Löbel)
- GEBEWO Kältehilfe Koordination (Jens Aldag, Sabrina Niemietz, Natalja Miletic)
- GEBEWO Verbund Berliner Netz (Samuel Werner)
- Home & Care Wohnungslosenhilfe gGmbH
- HVD NEUSTART (Maike Hess)
- IB – Bereichsleitung Wohnungsnotfallhilfe & Eingliederungshilfe (Beate Glaub)
- Ibn Rushd-Goethe Moschee gGmbH (Caro Leder)
- Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. (KuB) (Sarah)
- MOCT – Berliner Brücke zur Teilhabe
- Neue Chance gGmbH | Sozial- und Jugendhilfedienste Gruppenwohnen – Standort Wedding (Theresa Hafner)
- Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e. V. (Daniela Radlbeck)
- Projekt Ankunfts- und Notunterbringungseinrichtung Tegel (ANo-TXL) / DRK (Lars Cramer)
- QUEERHOME* – Wohnraumberatung für LSBTIQ+ in Berlin (Kathrin* Schultz)
- QUERSTADTEIN (Clemens Poldrack)
- REACT Soziale Dienste gGmbH (Kristina Kempel)
- SMART Berlin – Hilfen für Jungs e. V. (Dennis Hermann & Sophie Dapra)
- subway – support für Jungen*, junge Männer* und TIN*Personen, die unterwegs sind und anschaffen
- Trans*Sexworks (Caspar)
- Wohnungslosenstiftung (Stefan Schneider)
- XENION – Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e. V. (Anouk & Bea)
- ZUFF e. V. Zufluchtswohnungen für Frauen* (A. Renée Paul)
Kooperationsvereinbarung
Kooperationsvereinbarung Arbeitskreis QUEER*WOHNEN
1. Selbstverständnis
Der Arbeitskreis QUEER*WOHNEN versteht sich als Netzwerk zur Unterstützung von LSBTIQ+1, die wohnraumbezogene Diskriminierungen erfahren.
2. Zusammensetzung
Der Arbeitskreis QUEER*WOHNEN ist ein Zusammenschluss von Einzelpersonen, Projekten, Institutionen und Verbänden, die sich emanzipatorisch sowie in Selbstvertretung unter Berücksichtigung von Mehrfachdiskriminierungen für die Ziele des Arbeitskreises einsetzen.
Nach Gründung des Arbeitskreises erfolgen neue Teilnahmeerklärungen im Plenum.
3. Ziele
Der Arbeitskreis QUEER*WOHNEN will die Lebenssituation von LSBTIQ+ verbessern, ihre Rechte im Bereich Wohnen durchsetzen und Einfluss auf Politik, Verwaltung und den Wohnungsmarkt nehmen.
Ziele sind insbesondere:
- den Zusammenhang von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt* und Wohnungsnot beziehungsweise unzumutbaren und unsicheren Wohnverhältnissen aufzuzeigen, um das Handlungsfeld in gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen zu etablieren,
- zur besseren Versorgung, Entstigmatisierung und Selbstbestimmung wohnungsloser und obdachloser2 LSBTIQ+ beizutragen,
- sich gegen alle Formen von Mehrfachdiskriminierung dieser Zielgruppen zu positionieren.
4. Strategien der Umsetzung
Strategien der Umsetzung sind insbesondere:
- Der Fokus des Arbeitskreises QUEER*WOHNEN liegt auf strukturellen Diskriminierungsformen.3
- Vernetzung von queeren Beratungsstellen mit staatlichen, kirchlichen und freien Trägern der Wohnungsnotfallhilfe, der Gesundheitsversorgung inklusive Suchthilfe, Gewaltschutzprojekten sowie Selbstvertretungen wohnungsloser Personen
- relevante Informationen sammeln, bündeln und austauschen
- zur Verbesserung der Datenlage beitragen
- bei der Öffnung bestehender Angebote oder bei der Einrichtung neuer Angebote der Wohnungsnotfallhilfe sowie alternativer Wohnformen für LSBTIQ+ unterstützen
Zu diesem Zweck erarbeitet der Arbeitskreis QUEER*WOHNEN Stellungnahmen und Pressemitteilungen, wirkt auf die Herstellung von Öffentlichkeit hin und bringt sich in Entscheidungsprozesse in Politik und Verwaltung ein — kommunal, bundesweit und international.
5. Plenum
Beschlussfassendes Gremium ist das Plenum. Es tagt viermal im Jahr online und in Präsenz. Bei Bedarf finden Sondertermine statt.
Die Plena sind fachöffentlich. Offizielle Vertreter*innen von Politik und Verwaltung werden punktuell eingeladen, ohne stimmberechtigt zu sein.
6. Themen, Arbeitsgruppen und Anträge
Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, Themen einzubringen und die Bildung von Arbeitsgruppen anzuregen.
Alle Stimmberechtigten können Anträge im Plenum stellen. Diese gelten als angenommen, wenn die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zustimmt.
7. Protokolle und Arbeitsgruppen
Von jedem Plenum wird ein Ergebnisprotokoll angefertigt. Abstimmungsergebnisse werden zahlenmäßig festgehalten.
Zu speziellen Themen werden Arbeitsgruppen gebildet. Sie bringen ihre Arbeitsergebnisse, Empfehlungen und Anträge in das Plenum ein und informieren dort über weitere Termine.
8. Öffentliche Erklärungen
Öffentliche Erklärungen des Arbeitskreises QUEER*WOHNEN müssen vom Plenum beschlossen werden.
In dringenden Ausnahmefällen können Anträge über ein geeignetes digitales Tool eingebracht und mit einer Zweidrittelmehrheit innerhalb einer angemessenen Frist verabschiedet werden.
9. Vorbereitung und Koordination
Es kann eine Vorbereitungsgruppe gebildet werden.
Bis auf Weiteres übernimmt QUEERHOME* die Koordination des Arbeitskreises für alle Teilnehmenden, Interessierten und die weitere Öffentlichkeit. Dazu gehören insbesondere die Durchführung der Plena, Themencluster, Tagesordnung, Moderation, Protokoll, das Herbeiführen von Beschlüssen, Verteilerpflege und Einladungsmanagement sowie die Vorbereitung der Präsenztreffen.
Kontakt:
E-Mail: queerhome@sonntags-club.de
Homepage: https://queerhome.de/
Fußnoten
1 LSBTIQ+: Akronym für Lesben, Schwule, Bi+, Trans*, Inter*, Queer und weitere geschlechtliche und sexuelle Identitäten. Dies bildet nicht alle Zielgruppen des Arbeitskreises eindeutig ab. Unterschieden werden soll zwischen geschlechtlichen und sexuellen Identitäten. In der Aufzählung fehlen nach aktuellem Diskussionsstand weitere Gender und Sexualitäten wie nichtbinär, pansexuell, asexuell, aromantisch etc.
2 Die Begriffe Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit werden in der Fachöffentlichkeit breit diskutiert. Diese Diskussion soll auch im Arbeitskreis QUEER*WOHNEN regelmäßig geführt werden.
3 Gemeint sind unter anderem Homo-, Trans*- und Queerfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus, Ageismus, Ableismus, Klassismus, Xenophobie, Antiziganismus, Antisemitismus und Gewalt. Auch diese Begriffe erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Um das Begriffsverständnis zu schärfen, soll sich perspektivisch eine Arbeitsgruppe des Arbeitskreises QUEER*WOHNEN mit strukturellen und weiteren Diskriminierungsformen befassen.
Medien
Hinweis: Eine 1. Broschüre über die Arbeit & Ergebnisse seit AK-Gründung ist für Ende 2026 geplant.
Kontakt
Hauptorganisation & Koordination erfolgt aktuell über QUEERHOME*, bei Interesse an einer Mitarbeit und / oder Aufnahme in den Verteiler bitte über das Kontaktformular melden oder eine Mail schicken.
Kontaktformular
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